Kann es sein, dass die Bedeutung der Religion in einer Gesellschaft abnimmt, umso fortgeschrittener diese ist?
Frage von werwolf52: Kann es sein, dass die Bedeutung der Religion in einer Gesellschaft abnimmt, umso fortgeschrittener diese ist?
Ebenso der Glaube an irgendwelche übernatürlichen Gestalten (wie z.B. Engel)
und das Vertrauen in die Kirchen?
@carolus: Irgendwann hat alles ein Ende. Und das ist auch gut so.
Kirchen und der Glaube an einen Gott sind Überbleibsel aus dem Mittelalter.
Beste Antwort:
Answer by vektor_cp2
Hi,
ja indirekt. Ich würde das aber mehr an dem Bildungsstand festmachen.
Grüßle
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Einfache Rechnung, je höher der Bildungsgrad, desto unwahrscheinlicher der glaube an Gott.
Natürlich kann das sein!
Ich mein, heute versucht man ja sogut wie alles irgendwie nach zu weisen.
Und wenn man einen Beweis hat glauben die Leute das auch und dadurch glauben sie dann eben nicht mehr, zum Beispiel an Engel.
Dazu sind vieler solche Wesen sowieso als Farbelwesen definiert. (Ich denke das du weißt was das ist)
Und mit dem Vertrauen in der Kirche, ich höre immer weinger das jemand an Gott glaubt und ich denke das hat auch vieles damit zu tun das unsere heutige Jugend immer weniger Interesse daran hat wie alles entstanden ist und es sie eher interessiert was noch kommt.
Das wird nicht geschehen, davon zeugen 2000 Jahre Christentum.
Ja, weil die moderne Wissenschaft einer christlichen These nach der anderen widerspricht. Das Volk ist gebildeter und lässt sich vom Klerus nicht mehr beeindrucken. Hinzu kommen die elenden Taten vieler Geistlichen Kindern gegenüber.
Ja.
Das Vertrauen in die Kirchen hat in der letzten Zeit sehr stark abgenommen(enorme Zunahme der Kirchenaustritte). Ausschlaggebend waren die in der vergangenen Zeit aufgedeckten Skandale, die bisher vertuscht wurden. Glauben heißt ja nicht Wissen. Es gibt keine Beweise für die Existenz eines höheren Wesens. Wenn jemand eine Meinung vertritt und diese dann selbst ignoriert dann wird man unglaubwürdig. Jeder kann nach seiner Version selig werden.
Ich glaube eher das unsere Gesellschaft wesentlich egoistischer geworden ist .
Da bleibt dann der Glaube ,egal welche Religion , auf der Strecke .
Ich kenne einige hochgebildete Menschen die sehr gläubig sind .
Hey,
das ist mir auch schon aufgefallen. Ich weiß zwar nicht, wie es früher war, aber heutzutage ist der Glaube der meisten Menschen ( die ich kenne) entweder nicht (mehr) vorhanden oder sie gehen bloß noch an Weihnachten zur Kirche. ;D
JAP! Je fortgeschrittener, gebildeter wir werden, umso mehr wollen wir wissen und umso mehr fragen werden wir stellen und damit auch fragen wir ob Religion wirklich sinn macht oder ob “Gott” wirklich existiert, und falls ja, wie koennen wir es wissentschaftlich nachweisen, Ich denek da wir noch nicht in der Lage sind vile ueber die Religions Geschichte herauszufinden oder fragen wie ob” MANN UEBERS WASSER LAUFEN KANN” logisch zu beantworten, werden wir weiterhin an Religionen zweifeln.
Ich persoenlich denke ich bin religioes aber trotzdem habe ich Fragen die mich neugierig machen und manchmal denke ich vielleicht wa die Religion / Gott erfunden ( VON MENSCHEN) um uns von irgend etwas zu beaengstigen oder unsere Taten zu kontrolieren, wie sonst kannst du einem Menschen die nicht beobachtet wird in Jahe 1600 davon halten nicht zu stiehlen. Also so ne art Gesetz und Gott als eine art BEOBACHTER dem du nie entgehen kannst
@Germane: unter deinem Link steht: “Das Asatru-Forum ist ein religiöses Forum für alle, die an die Geister und Wesen des germanischen Volksglaubens, sowie die Götter des germanischen Pantheons glauben.”
… und du meinst die ist fortschrittlicher ails der christliche Glaube?
Na denn …
Kann man so nicht sagen!
Der Mensch sucht immer nach einem Sinn des Lebens und es ist durchaus möglich, dass man sich irgendwann auch wieder mehr der Religion zuwendet.
Fortschrittsglauben allein macht uns auch nicht glücklich.
Ich kenne auch ausgesprochen gebildete Menschen, die sehr gläubig sind.
Ja, ganz bestimmt!
Früher konnten sehr viele nicht lesen und schreiben, so das man dem Menschen viel mehr vor machen.
Auch war die Macht der Kirche früher weit aus größer und wurde oft mit Gewalt verbreitet. Die Macht der Kirche war früher oft größer als die Macht von Königen.
Nicht gläubige wurden verfolgt und nicht selten umgebracht. Denk mal an die Hexenverbrennungen und Kreuzzüge im Namen der Kirche! Kaum einer hätte es früher gewagt öffentlich etwas gegen dir Kirche zu sagen ohne mit schlimmen Strafen rechnen zu müssen!
Ich denke, das der Fortschritt, das größere Wissen der Menschen und der Macht Verlust der Kirchen zusammen eine Rolle spielen.
das ist in den gottlosen kulturen des eisernen zeitalters so.
Der Mensch sucht immer nach Antworten darauf, wo er herkommt, wer er ist und wie was warum funktioniert. Eine mögliche Antwort lautet Gott. Zu sagen: “Joah da oben im Himmel lenkt das irgendjemand. Warum wissen wir nich, is halt so” ist zwar sehr einfach, aber auch sehr abstrakt und nicht wirklich befriedigend. Je fortschrittlicher eine Gesellschaft ist, desto wahrscheinlicher kann sie andere Antworten liefern. Atome und Moleküle sind zwar auch abstrakt, aber die darauf aufbauenden Konzepte sind in sich stimmig und nicht “Ist so!!!!”
Mehr Bildung und Technik sollte mehr Skepsis und daher weniger Religion und Ideologien bedeuten. Die USA sind mir da manchmal ein Rätsel. Aber womöglich liegts an deren Bildung.
NEIN.. den die Zahl der Gläubigen hat ja beachtlich zugenommen.
Heute sind es insgesamt mehr als 3 Milliarden Gläubige (alleine Christentum und Islam). Vor 100 Jahren lebten gerade mal ca 1,5 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Trotz Fortschritt.
Deine These geht also nicht auf.
Das mit dem Bildungsgrad was @Philosoph behauptet ist allerdings totaler Unfug. Es gibt Professoren, Richter, Anwälte, Studenten in 100 Millionenfacher Zahl die die Bibel als Grundlage ihrer Lebens haben . In vielen Gemeinden gibt hoch studierende Lehrer und auch Studenten in einer beachtlichen Zahl. Der Ursprung allen Fortschritts sind Gläubige..
Und die Daumen nach Oben sind sein eigenes Machwerk von Mehrfachaccounts. Okay wer sich von ihm täuschen lässt muss wohl damit leben!
Auf die traditionelle Kirche trifft dies bestimmt zu. Allerdings flüchten sich viele der Abgefallenen dann in alle möglichen Formen des Aberglaubens als eine Art Ersatzreligion.
Ich denke schon, dass das so ist: je aufgeklärter der Mensch, um so geringer der Glaube an Übernatürliches. Das aber muss nicht den Untergang der Menschheit bedeuten, denn nicht an einen personalen Gott zu glauben, geht ja nicht zwangsläufig einher mit schlechtem Menschentum. Letztlich hat noch niemand die Geheimnisse des Universums völlig ergründet – weder die Glaubenden noch die Atheisten – also ein bisschen Ungewissheit haben beide Lager. Und ich finde es auch gut, nicht wirklich alles zu wissen, sondern Raum für persönliche Phantasien zu lassen.
Ja. Die Abkehr von Gott wird tatsächlich als “Fortschritt” verkauft.
Ich wage das zu bezweifeln, dass man das wirklich Fortschritt nennen kann.
Der Glaube an die Existenz an Engel ist natürlich “Unfug”. Dann müsste aber der Glaube an die Existenz der Menschen ebenso Unfug sein. Oder die Existenz des Kosmos. Niemand kann ein Warum des Ursprung und den Sinn des Existierenden und seiner eigenen Existenz erklären ohne theologisches oder religiöses Theorem.
Wer Religion ablehnt, muss sich zwangsläufig als ein sinn- und zielloses chemisch-biologisches Zufallsprodukt in einem ziellosen und sinnlosen Kosmos begreifen, anstatt als Teil eines sinnhaften und zielgerichtetem geistig-materiellen “Gesamtkonzeptes” eines Schöpfers.
Wem das genügt und wer sich dann auch noch für intellektuell überlegen (fortgeschritten wohin) hält……
ja, bzw. es liegt am Bildungsstand auch wenn das kaum ein Gläubiger zugeben würde. Es gibt einige Studien die genau das belegen.