Übergewicht kann tödliche Folgen haben, ein Magenballon kann helfen
Übergewicht wird von den meisten Menschen als vorwiegend kosmetisches Problem empfunden. Viele Betroffene
wissen nicht, dass krankhaftes Übergewicht früher oder später eine oder mehrere der folgenden Krankheiten nach sich zieht:
- Diabetes,
- Bluthochdruck,
- Gallensteine,
- Refluxkrankheit,
- Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen,
- Fettstoffwechselstörungen,
- Herzinfarkte,
- Schlaganfälle.
Zudem kommt es bei Übergewichtigen häufiger zu Brustkrebs, Darmkrebs und Prostatakrebs. Mit dem „zu dick“ sein ist in der Regel ein vermindertes Selbstwertgefühl verbunden. Probleme in Partnerschaft und Beruf sowie Depressionen sind oft die Folge. Ursachen dieser Entwicklung sind ein Überangebot („zu viel, zu fett“) an Nahrung bei gleichzeitig weit verbreitetem Bewegungsmangel. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt bereits seit längerem vor einer drohenden „Adipositas-Epidemie“. Mindestens jeder vierte Deutsche ist inzwischen zu dick. Schätzungen zufolge entfallen zwischen 3,1 und 5,5 Prozent der jährlichen Gesamtkosten im deutschen Gesundheitswesen auf die Behandlung der Adipositas und ihrer Begleiterkrankungen.
Der sogenannte „Body Mass Index“ (BMI) gibt Auskunft über das Gewicht in Bezug zur Körpergröße. Ein BMI > 25 bedeutet Übergewicht, ein Wert > 30 steht für Fettleibigkeit (Adipositas) Grad I, bei > 35 liegt eine Adipositas Grad II vor, bei > 40 eine drittgradige Adipositas. Vor allem um die Behandlung der Schwerstübergewichtigen hat sich in den letzten Jahren die Chirurgie mit der Entwicklung verschiedener Operationstechniken gekümmert. Mit Hilfe des „Magenbandes“ oder der „Schlauchmagen“-Operation kann das Magenvolumen verkleinert und somit ein frühes Sättigungsgefühl erreicht werden.
Für die große Gruppe der Patienten mit Übergewicht oder Adipositas Grad I und II blieb bislang jedoch nur der lange und oft frustrane Weg, mittels Diäten eine Gewichtsabnahme herbeizuführen. Hier bietet die Behandlung mit dem Magenballon-System einen vielversprechenden Ansatz. Es handelt sich um einen Silikonballon, der im Rahmen einer normalen Magenspiegelung im Magen platziert und anschließend mit 400 – 700 ml steriler Kochsalzlösung gefüllt wird. Während der 6 Monate, in denen der Ballon im Magen verbleibt, können die Patienten ganz ohne Diätstress wieder ein normales Essverhalten erlernen. Das Verfahren ist für diejenigen Patienten geeignet, die 15 bis 30 Kilo Gewicht abnehmen müssten, um ihr Idealgewicht zu erreichen. Eine begleitende Ernährungs- und Bewegungstherapie wird immer empfohlen.
Die Magenballon-Methode ist jetzt erstmalig auch ambulant in Schleswig-Holstein verfügbar. Weitere Informationen dazu auch unter www.magenballon-nord.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.






